RhB Gartenbahn | Aussichtswagen - von Stefan Wyss

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Termine

Am 07. und 08. September 2019 findet zum ersten mal das Grossbahnfest in Schinznach statt.

RhB Aussichtswagen B2096-2102
Aussichtswagen

Preis:

Status:

Auf Anfrage

Lieferbar (bis zu 6 Monate) auf Bestellung

Bestellnummer:

Teilsatz:

Beschriftung:

 

32099 T

32099 B

Die Wagen sind Massstäblich 1:22.5 und ergeben zusammen mit zwei Skl-Autotransportwagen einen schönen Railraider. Bei Interesse ist die Bauanleitung per Mail erhältlich.

Lieferumfang:

Aussichtswagen
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Benötigte Zurüstteile:

Aussichtswagen
Vorbild
Da die offenen Aussichtswagen sehr beliebt waren, wurde 1990 bei der RhB die Aussichtswagenflotte vergrössert. Aus einigen der nicht mehr benötigten Gepäckwagen der Serie D 4025-D4045 wurden in der HW Landquart solche Aussichtswagen gebaut. Die Wagen sind alle unterschiedlich auf deutsch, italienisch und rhätoromanisch Beschriftet. Zur Übersicht hilft hier Dokument.
Aussichtswagen
Baubeschrieb

Die Aussichtswagen gehören zu den anspruchsvolleren und vorallem auch aufwendigeren Teilsätze. Deshalb sind diese nicht als Erstlingswerk zu empfehlen.

Die Wagen sind modular aufgebaut, so dass sie zum Lackieren in die Einzelteile zerlegt werden. Darauf ist während dem Bau immer zu achten, so dass nicht versehentlich Teile verklebt werden, die später wieder auseinander genommen werden müssen.

Begonnen hatte ich mit dem Unterbau. Dieser ist nicht sonderlich kompliziert. Die Wagenkastenträger wurden mit Reststücken aus den Fräsplatten verstärkt, da diese nicht sehr stabil sind, wenn sie lediglich stumpf an den Rahmen geklebt werden. Den Wagen wurde wiederum eine 3 Punkte-Lagerung eingebaut. Dazu wurde eines der Drehgestelle mit einem 1mm Plättchen (Reststück) unterlegt und unter dem anderen längs ein 1mm Rundprofil aufgeklebt. Nachdem der Unterbau fertig war, wurde dieser gleich auch mit den Zurüstteilen bestückt. Dabei kann beliebig ins Detail gegangen werden, der Unterbau ist mit der Achssteuerung sehr aufwendig!

Aussichtswagen
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Danach können die Drehgestelle montiert werden. Die Achse wird in einer Messingbuchse gelagert. Die Bremsklötze werden zusammengeklebt und dann auf die richtige Höhe eingepasst. Danach werden die Bremsklötze oben Bündig abgeschnitten. Zur Stabilisation kommt noch eine Querstange zwischen die Bremsklötze, es empfiehlt sich ein 1.5mm Profil (auf keinen Fall dünner, da ein 1mm Profil bei der geringsten Berührung verbricht).

Uce 8005

Danach ging es an den Wagenkasten. Dieser ist in mehreren Schichten aufgebaut. Diese können schön mit den vorhandenen Löchern ausgerichtet werden. So werden zuerst die Seitenwände aufgedoppelt. Dabei ist darauf zu achten, dass man nicht zuviel Kleber verwendet. Denn die Hohlräume in den Seitenwänden müssen frei bleiben (auch die Kanten), da später die Dachkonstruktion eingeschoben wird. Danach werden an den Fronten die Türrahmen aufgeklebt. Wenn alle Teile aufgedoppelt sind, wird der Rahmen mit dem Boden zu einer Wanne zusammengeklebt. Dabei hilft die Bodenplatte beim Ausrichten. Die Klebekannten werden verschliffen und als letztes werden die Eckprofile angeklebt. Die Abschlusskannten der Wagenkasten werden nicht aufgeklebt, da diese später in einer anderen Farbe lackiert werden. Diese werden erst nach dem Lackieren aufgeklebt. Auch der Innenboden, auf welchem die Sitze montiert werden, wird noch nicht eingeklebt.

Der Unterbau und der Aufbau wurde miteinander verschraubt, damit diese demontierbar sind. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Schrauben unter den Stühlen zu liegen kommen. Dabei wurde auch gleich der Innenboden mit verschraubt.

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Die Dachkonstruktion ist der schwierigste Teil an den Aussichtswagen. Am einfachsten ist es, wenn man den Unterbau und den Kasten aufeinander stellt und die Dachkonstruktion direkt darauf aufbaut. Jedoch so, dass diese später zum Lackieren wieder entfernt werden kann. Als erstes werden die Dachträger mit Messingprofilen verlängert, welche später in die Löcher in den Seitenwänden geschoben werden. Die beiden Dachträger, welche über den Fronten des Wagenkastens kommen, werden dabei nicht verlängert. Diese müssen jedoch aufgedoppelt werden. Mit den dünnen Dachteilen muss vorsichtig umgegangen werden, da diese anfällig auf Brüche sind, solange sie nicht definitiv eingebaut sind.

Nachdem alle Träger auf dem Kasten eingesteckt wurden, kann das lange Gerippe angebracht werden. Als erstes wir dieses in der mitte aller Träger angeklebt. Sind diese Klebestellen getrocknet, wird das Gerippe mit Klammern auf einer Seite fixiert und dann verklebt. Sind auch diese Klebestellen getrocknet, kann das ganze auf der zweiten Seite erfolgen. Es ist darauf zu achten, dass alle Teile bündig ineinander passen, so dass das Dachteil in der Mitte aufgeklebt werden kann. Zum Schluss wird noch die Konstrukiton vorne am Dach verklebt, was dem Vorderteil stabilität gibt. Das Geländerteil darf nicht mit dem Unterbau verklebt werden, da ansonten der Wagen nicht mehr zerlegt werden kann. Aus diesem Grund habe ich die Pufferbohle ausgehölt und dann eine Schraube durch Pufferbohle, Geländerteil und Unterbau geschraubt. Der Puffer ist dann "nur" gesteckt (wie bei LGB Modellen). Zum Schluss wurden noch die Steckdosen angeklebt.

Aussichtswagen
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Als letztes werden die Sitze montiert. Am einfachsten geht das, wenn der Innenboden zur hilfe benützt wird. Jedoch dürfen die Sitze nicht auf den Boden geklebt werden, da diese später in orange Lackiert werden und der Boden in braun. Bei meinen Wagen habe ich die vier Sitze an den Wagenenden abgeändert, da diese beim Original auch anders sind.

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Das Lackieren der Wagen nimmt sehr viel Zeit in Anspruch! Da bei diesen Wagen später sowohl die Aussen- wie auch die Innenseite gut einsehbar ist, muss die Farbe überall sorgfälltig aufgetragen werden und die Farbtrennstellen müssen sauber sein. Vor dem Lackieren wurden die Wagen wieder zerlegt, entstaupt und dann grundiert. Der Unterbau wurde anschliessend grau lackiert. Der Dachaufbau wurde weiss seidenmatt lackiert. Dann wurde beim Wagenkasten zuerst der Innenraum Braun. Anschliessend wurde die Innenseite abgeklebt und die Aussenseite gelb lackiert. Dabei habe ich aus diversen verschiedenen gelbtönen (viele in Seidenmatt) der Revellfarben ein passendes gelb gemischt. Weiter wurden noch der Innenboden und die Plattformböden (wurden aus Restmaterial zugeschnitten) in einem matten braun sowie die Abschlusskaten (da habe ich für die Fronten auch aus Reststücken welche zurecht geschnitten) in einem Seidenmatten schwarz lackiert. Die weiteren Farben wurden anschliessend mit dem Pinsel angebracht.

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Nach dem Anbringen der Beschriftungen, sind die Wagen Fertig. Bei der Beschriftung ist darauf zu Achten, dass man für die jeweilige Nummer den richtigen Schriftzug erwischt. Denn beim Vorbild ist bei allen Wagen eine Seite auf deutsch angeschrieben, die zweite Seite ist jeweils unterschiedlich auf italienisch oder rhätoromanisch. Für meinen Railraider sind drei Wagen entstanden! Zum Schluss noch ein paar Bilder, eingereiht hinter der Kiss Gem 4/4 802, die noch auf Ihre Aufarbeitung wartet.

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Teilsätze

Bei Interesse an den HPL Teilsätzen kontaktieren sie mich über das Kontaktformular.

Frontbild

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