RhB Gartenbahn | Selbstbauten - von Stefan Wyss

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Das war der Gartenbahntreff 2018.

Be 4/4 514
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Vor etwas mehr als einem Jahr, habe ich mir bei Ed de Brujin einen Bausatz eines Be 4/4 gekauft. Mittlerweile sind von Ihm viele weitere RhB Fahrzeuge angekündigt, mehr darüber ist auf seiner Homepage zu finden. Den Zug gibt es sowohl 3 als auch 4 Teilig in verschiedenen varianten. Ich habe mich für die Variante der 90iger Jahre entschieden, also mit runden Lampen und 4-teilig. Nun habe ich endlich begonnen, diesen zu bauen. Der Bausatz ist sehr umfangreich:
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Die Dächer sind mittels Resinguss gefertigt. Teilweise hänge die doch ziemlich stark durch. Gemäss Ed werden diese am Ende bei der Montage in die richtige Lage gebracht.
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Die Dachwiderstände sind aus Holzleisten, da habe ich bereits eine Struktur eingeschliffen. Die Abdeckung und die Trittbretter sind 3D gedruckte Teile. Die beiliegenden Isolatoren, Pantohalterungen und Pantografen sind aus der Produktion von LGB.
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Die Lok- und Wagenkasten werden aus Frästeilen zusammengebaut. Die Seitenwände werden aus 3 Schichten 1mm Material zusammengebaut. Die Fenster könne so später Eingeschoben werden. Dem Bausatz lagen zwei grosse Kunststoffplatten bei, die Mittelschicht muss selbst daraus geschnitten werden.
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Die Sitze wurden gegossen und haben bereits die Richtige Farbe, so dass diese nicht mehr lackiert werden müssen. Sogar die verschiedenen Farben für Raucher/Nichtraucher und 1. Klasseabteile wurden da bereits berücksichtig. An denn Sitzen fällt aber noch einiges an Entgratungsarbeit an.
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Die nicht angetriebenen Drehgestelle sind von den LGB EW III. Die Antriebsblöcke stammen aus der Produktion von Ed. Standardmässig hat der Triebwagen nur 1 angetriebenes Drehgestell, ich habe aber ein zweites dazu gekauft, damit der Zug dann auch problemlos 4 Teilig unsere Steigungen bewältigen kann.
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Weiter gehören zu dem Bausatz viele Anbauteile.
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Auch einige Elektronikteile liegen dem Bausatz bei. Hier werde ich wohl aber auf andere Teile zurückgreifen, mehr dazu dann später, wenn es soweit ist. Bis da bleibt wohl noch etwas Zeit...
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Die beiden Führerstände, die Drehgestellblenden und viele Kleinteile stammen direkt aus dem 3D Drucker.
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Als letztes noch ein Bild der Beschriftung, diese ist mittels Abriebbuchstaben hergestellt worden.
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Die Antriebsblöcke
Als erstes habe ich mal die Antriebsblöcke geöffnet. Die Zahnräder sind in 3D Drucktechnik hergestellt. Ich hoffe die halten den nicht ganz geringen Kräften, die bei dieser Spurgrösse auf diese Zahnräder wirken, stand. Ed de Brujin hat mir darauf hingewiesen, dass die Zahnräder extra aus Neylon gedruckt wurden, somit sind sie aus dem selben Material wie die LGB Zahnräder. Der verbaute Motor scheint mir ein Bühler Motor zu sein. Die Kohlen stammen von LGB, genau so wie die Räder. Diese sind Kugelgelagert.
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Alle Kabelverbindungen sind mittels relativ steifen Litzen gemacht. Diese sind nirgends verlötet, sondern lediglich unter die Kohlen geklemmt. Auch die Litzen an den Motoren sind nur um die Anschlüsse gewickelt. Da eine der Kohlen nicht richtig Kontakt machte, habe ich mich dazu entschieden, alles neu zu verkabeln und zu verlöten. Da die Kohlen nicht in dem Gehäuse verlötet werden können (Schmelzgefahr), habe ich die Litzen etwas länger gemacht, so dass sich diese ausserhalb des Gehäuses löten konnte. Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, dass die zu langen Lizen nicht mit den Zahnrädern zusammenkommen.
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Eventuell werde dich die Antriebsblöcke noch einmal zerlegen, um das Gehäuse grau zu spritzen. Denn die Unterbauten meines Triebzuges sollen grau werden. Dies erfolgt aber erst zum Ende beim Lackieren.
Die Dächer

Die Dächer sind aus Resinguss hergestellt. Vermutlich aus Gewichtsgründen sind diese innen Hohl und mit Hartschaummaterial zur Stabilisierung aufgefüllt. Teilweise hängen die Dächer doch stark durch. Jedoch soll dieses bei der Montage mittels den Schrauben korrigiert werden können. Das eine Dach des Mittelwagens hat zudem 3 grobe Dellen, die von aussen Sichtbar sind, dieses muss ich wohl umtauschen.

Das Dach des Triebwagens wurde bereits teilweise montiert. Die Dachwiderstände (jeweils 2 Holzleisten, die zusammengeklebt werden) habe ich noch mit einer Strukturierung versehen. Diese wurden noch nicht fix montiert, genau so wie die Abdeckungen. Zusätzlich zu den im Bausatz vorhandenen Teilen habe ich noch die Funkantenne angebracht so wie zwei Tritte und zwei Leitungen zu den Pantografen.

Weiter habe ich auch die Lampen angepasst. Ich habe da meine Lampenfassungen der Ge 4/4 II verwendet. Dazu musste ich das vorhandene Loch aufbohren, was sich als ziemlich schwierig erwies. Dabei ist mir auf einer Seite die Lampe komplett abrissen und ich musste sie mit Spachtelmasse wieder herstellen. Deshalb habe ich die Löcher nur noch vorsichtig ausgeschliffen.

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Das Dach des Triebwagens habe ich nochmals überarbeitet. Anhand von Bildern von einem Ferro Suisse Modell, habe ich das Dach verfeinert. An den Enden habe ich die Klappdeckel mit den Nieten dargestellt. Weiter habe ich auch die Leitungen mit Messingrundprofilen hergestellt. Über den Lüftern habe ich das Riffelblech angebracht.
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Da ich schon dabei war, habe ich auch die Lüftungsgitter neu gemacht. Diese waren zu klein und hatten die falsche Form. Deshalb habe ich diese mit dem Dremel weggeschliffen. Für die neuen Lüftungsgitter hatte ich mir eine Form gebaut und habe diese in Resin gegossen.
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Und montiert sieht das ganze dann so aus:
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Und zum vergleich dazu noch ein Foto, wie die Lüftungsgitter ursprünglich waren:
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In der Mitte habe ich die Anordnung der Isolatoren und Leitungen geändert, so dass diese nun dem Vorbild entsprechen. Dazu musste ich auch die Grundplatten wegschleifen und neu machen. Der eine Isolator wurde durch einen grossen des Krokodils ersetzt, dass kommt meiner Meinung nach dem Origianl näher. Nun fehlen beim Be Dach noch die neuen Lüftungsgitter und dann ist dieses fertig.
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Teilsätze

Bei Interesse an den HPL Teilsätzen kontaktieren sie mich über das Kontaktformular.

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