Gbk 5514

Vorbild
Dieser Güterwagen passt hervorragend in einen Güterzug vergangener Tage, der Beispielsweise von einem Krokodil gezogen wird. Diese Wagenserie war senkrecht verbrettert.
Zahlreiche Varianten dieser geschlossenen Güterwagen prägten lange Zeit das Bild der Rhätischen Bahn. In unterschiedlichen Längen, mit den unterschiedlichsten Verbretterungen und von zahlreichen verschiedenen Herstellern hatte die RhB solche Wagen im Einsatz. Heute ist bei der RhB noch der K1 5615 als historisches Fahrzeug vorhanden.

Baubeschrieb
Der Wagen ist so konstruiert, dass es drei Baugruppen gibt. Den Unterbau, das Dach und den Wagenkasten. Beim Zusammenbau sollte darauf geachtet werden, dass die drei Baugruppen so montiert werden, dass sie jederzeit wieder auseinander genommen werden können. Das Dach wird auf den Wagenkasten nur aufgesteckt. Sollte es nicht gut genug halten, kann vorne und hinten eine kleine Schraube angebracht werden. Der Unterbau wird mit dem Kasten verschraubt. Mit den drei trennbaren Baugruppen ist sichergesellt, dass der Wagen einfach lackiert werden kann, ohne aufwendige Abklebe Arbeiten.

Begonnen wird mit dem Untergestell. Der Aufbau des Unterbaus an sich ist relativ einfach. Vom Prinzip sind die Unterbauten von fast allen Güterwagen ähnlich konstruiert. Wichtig ist, dass die Teile passgenau zusammengeklebt werden und dass Teile die nicht symmetrisch sind richtig herum eingebaut werden. Nach dem die Teile des Rahmens verklebt sind, können auch schon die Details und Zurüstteile angebracht werden. Somit ist der Unterbau schon Fertig und muss nur noch lackiert werden.

Als nächstes geht es an den Wagenkasten. Zuerst werden die Seitenwände vorbereitet. Dazu werden aussen die Türen angebracht. Ausgerichtet werden diese mittels den 1mm Rundstäben, welche nicht bündig abgeschnitten gleich auch als Nietenimitate dienen.
Auf der Rückseite wird die eine Längsstrebe mit den Aufstiegstritten angeklebt. Ausgerichtet wird diese mit Hilfe der Löcher. Hier ist darauf zu Achten, dass die Aufstiegstritte am richtigen Ort sind. Diese sind beim Vorbild unterhalb des Türöffnungsmechanismus. Die Stirnwände müssen nicht weiter vorbereitet werden. So kann bereits der Wagenkasten zusammengeklebt werden. Hier ist drauf zu achten, dass die Wände genau mit einem 90 Grad Winkel zusammengeklebt werden.

Nun wird noch der Boden eingeklebt, dieser liegt auf den beiden Längsstreben, die zuvor an den Seitenwänden angebracht wurden, auf. Somit ist auch der Wagenkasten schon fertig.

Es fehlt noch das Dach. Dazu werden die einzelnen Stücke auf 2 Messingrundprofile aufgezogen. Mit den verschieden dicken Ausgleichsstücken kann das Dach auf die richtige Länge angepasst werden. Es ist dabei zu achten, dass alle Dachstücke gut aufeinander passen. Nachdem alle aufgezogen sind, wir das ganze Dach verschliffen und wenn nötig gespachtelt.

Nachdem alle drei Baugruppen fertig sind, können diese zusammengesetzt werden. Auch die letzten Anbauteile können nun angebracht werden. Wie oben geschrieben, ist das Dach nur aufgesteckt und der Unterbau wird mit dem Boden verschraubt. Dieser wiederum ist in den Wagenkasten geklebt. In der Galerie hat es Bilder der einzelnen Baugruppen und des zusammengebauten Wagens.

Nach dem alles fertig war, wurde der Wagen wieder zerlegt, entstaubt und wo nötig entfettet. Zuerst wurde dann eine Grundierung aufgetragen. Die Revell Farben wurden wie immer mit dem Airbrush aufgetragen. Gemischt wurde selbst, anhand von Vorbildfotos. Der Unterbau wurde grau, der Aufbau braun und das Dach schwarz. Beim Dach werden mehrere Farbschichten benötigt, da die gefrästen Teile aus dem aufgeschäumten Material viel Farbe aufziehen. Nachdem auch die Beschriftung angebracht war, wurde eine Schicht Schutzlack aufgetragen und bereit war der fertige Wagen fürs Fotoshooting.